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BSD: Berkeley Software Distribution

Obwohl ich seit 2003 GNU/Linux verwende, und fast genauso lange als primäres Betriebssystem, habe ich mir immer wieder vorgenommen, mir BSD sowohl im Server- als auch im Desktopbetrieb genauer anzugucken; trotzdem wurde da nie mehr draus als Spielereien in Virtuellen Maschinen. Genauer gesagt geht es mir dabei vorerst um FreeBSD und/oder seine Derivate.

Da ich den Umgang mit Computern unter GNU/Linux erlernt habe (ungefähr mit 12 oder 13 Jahren fing ich an mir den Umgang mit der Shell anzueignen, bis dahin beschränkte es sich auf Computerspiele und Textverarbeitung), fand ich schnell Gefallen an der mächtigen Unix-Shell. Nur durch das Windows-Subsystem für Linux empfinde ich Windows 10 als Alltagstauglich.

Kurz gesagt: Solange ich eine Bourne-kompatible Shell nutzen kann, ist der Rest eher Nebensache.

Auf die Idee, mir (Free-)BSD näher anzugucken kam ich dadurch, dass es im Gegensatz zu GNU/Linux ein echtes Unix ist, auch wenn mittlerweile wohl kein einziger Original-Unix-Quellcode mehr in den BSD-Derivaten steckt. „Produktiv“ habe ich FreeBSD bereits auf einem alten Toshiba-Notebook mit Pentium III und 192MB RAM verwendet; wo es sich als sehr ressourcenschonend erwies.

Folgende Gründe sprechen für BSD:

  • Echtes Unix
  • Ressourcenschonend
  • Verfügbarkeit von ZFS (was ich mir auch gerne näher anschauen möchte)
  • Die /etc/rc.conf, die von ArchLinux nach BSD-Vorbild übernommen wurde und für mich einer der Gründe für den Umstieg Ubuntu→ArchLinux war
  • Die Linux-Binärkompatibilität kann wie auch Wine Hürden beim Umstieg aus dem Weg räumen
  • bsd/start.txt
  • Zuletzt geändert: 2021/05/29 14:24
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